Mit dem Tesla zur „Biofach“

 

Ist der Besuch der größten Bio-Messe an sich schon ein Erlebnis, so wurde diese Fahrt von Düsseldorf nach Nürnberg durch eine Premiere der besonderen Art geradezu aufregend. TESLA!

Anlässlich seines 42sten Geburtstags hat sich mein Chef D. Kruse einen ganz besonderen Traum erfüllt, nämlich einen Sportwagen zu fahren ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Da stand er nun, dank Herrn Krey von Tesla Düsseldorf kurzfristig zur Verfügung gestellt – 100% elektrisch, 100% emissionsfrei. Gehört hatte ich schon davon, Vorschusslorbeeren in verschiedenen Tests verhießen so einiges.

Nach Bewunderung der aufregenden Optik, die einen Vergleich mit bekannten italienischen Sportwagenfabrikaten nicht zu scheuen braucht, ging es ans beladen. Nicht alles Messeequipment plus Reisegepäck für vier Personen passte in unseren Firmen-SUV. Da war es praktisch, dass sich der Tesla als überraschend geräumig herausstellte: Kofferraum in Limousinengröße hinten und zusätzlich Stauraum unter der Motorhaube aufgrund des fehlenden Motors.

Mit Naturstrom auf dem Firmengelände vollgeladen ging es dann los. Direkt beim Losfahren fällt schon auf: lautloses Fortbewegen! Kein Motorgeräusch! Erst wenn die Geschwindigkeit steigt nimmt man Fahrgeräusche durch das Abrollen der Reifen und Fahrtwind wahr.

Es fährt sich phantastisch im Tesla S. Oberklasse-gerechte Qualität trifft auf futuristische Bedienung a la Handy-App. Und das Ganze in großzügig bemessener Raumaufteilung umrahmt von hochwertigem Material.

Die fantastische Beschleunigung ohne jeglichen Gangwechsel macht unglaublichen Spaß, sowohl im Stadtbereich als auch auf der Autobahn. Doch kehrt man bald zu zurückhaltender Fahrweise zurück, wenn man bemerkt, dass die Akkureichweite empfindlich aufs „Gas geben“ reagiert, wie ja auch der Verbrauch eines Benzinmotors bei sportlicher Fahrweise deutlich steigt.

Wenn man also auf der Langstrecke unterwegs ist, sucht man vorher schon installierte Tesla-Ladestationen zwischen Düsseldorf und Nürnberg. So haben wir jeweils einen kurzen Stopp in Wilnsdorf und in Bad Rappenau eingelegt um akkumäßig auf der sicheren Seite zu sein. Sehr bequem und schnell funktioniert das Anstecken des Tesla an die entsprechenden Supercharger-Stationen. So nach einer guten halben Stunde hat man dann wieder etwa 80% Akkuleistung, und das Laden ist an den Tesla-Stationen kostenfrei!

Besondere Erwähnung verdient noch der gigantische Touch-Display in der Mittelkonsole, der jegliche Knöpfe und Regler ersetzt, sich sehr intuitiv bedienen lässt und von der Sitzheizung bis zum großen Panorama-Schiebedach alles kontrolliert.

Vor allem, wenn man durch die Stadt fährt, wie in Nürnberg, fällt auf, dass der Wagen mehr Aufsehen erregt als jeder Sport-Exot. Die Neugier und die Bewunderung für ein rundum gelungenes 100% elektrisches Fahrzeug mit der Performance eines Sportwagens kann man überall wahrnehmen. Insgesamt war der Tesla über die vier anstrengenden aber erfolgreichen Messe-Tage ein zuverlässiger und aufregender Begleiter.

Wenn die Akkureichweite noch etwas wächst und die Anzahl der Ladestationen weiter steigt, gibt es kaum einen Grund warum nicht jeder ein emissionsfreies Auto fahren kann. Mich hat der Wagen jedenfalls komplett überzeugt, jederzeit steige ich gerne wieder ein – in einen Tesla.

 

Datum: Saturday, 22. February 2014 8:12
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